Tosende Wasser, reißende Fluten, sumpfige Wiesen
Am Samstag herrschte katastrophales Wetter! Wir trafen uns um 8:30 Uhr beim TC und beschlossen, bis Mittag abzuwarten. Aber keine Besserung in Sicht, also entschieden wir uns, um 16:07 Uhr mit dem Zug bis zur Haltestellt Lasberg/St.Oswald zu fahren. Andi, Doris, Christian, Claire, Gerda, Gerti, Gisela, Günther, Karin, Richi und Sigi fuhren mit 3 Autos samt 4 Bikes zur Braunberghütte. Gerhard, Harry, Roland und Erich mit dem Zug. In Lasberg wollte man uns mit PKW's abholen, wir zogen es aber vor, zumindest das letzte 7,5km-Stück mit den Bikes zurückzulegen. Es regnete immer noch und so trödelten wir auch nicht. Um ca. 17:45 Uhr kamen wir dann bei spätherbstlichem Sauwetter bei der Braunberghütte an und wurden mit einem Stamperl von Giselas Nussini erwartet.
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Nachdem wir uns geduscht und umgezogen hatten, ging der gemütliche Teil los.
Wir saßen in der gut geheizten Hütte neben ein paar anderen Gästen und die Stimmung wurde immer besser (anfangs passte sie zum Wetter)! Um 19:00 Uhr gabs Bratl und sonstige Köstlichkeiten samt dazupassenden Getränken. Die Zeit verging im Flug, irgendwann brachen dann Karin & Sigi, Christian & Gerti auf um nach Hause zu fahren. Sigi hatte für Sonntag nicht frei bekommen und musste arbeiten, bei den Trillis warens .....-Gründe. Der Rest hielt die Stellung bis ca. 1 Uhr, dann verkrochen sich alle im Lager bzw. den Zimmern.
Als ich um ca. 7 Uhr in der Früh aus dem Fenster blickte, konnte ich es kaum fassen: es war wieder Sommer! Um 8 frühstückten wir gemütlich, anschließend räumten wir das Lager, unser Gepäck wurde in Andis Auto verladen (vielen Dank an dieser Stelle an Alle, die sich am |
Hin- und Rücktransport des Gepäcks beteiligten!), die Räder teilweise zusammengebaut und gecheckt, noch ein Gruppenfoto vor der Hütte und um halb 10 verließen dann endlich 7 "Dreckresistente" die Hütte auf den Bikes. Es war natürlich so, wie es nach 1 Tag Starkregen immer ist, aber das war uns wurscht!
Roland machte die erste Piruette, aber außer Dreckspuren nix passiert. Anfangs gings ja noch gemütlich dahin, am 170er-Wanderweg entlang der Feldaist (der ja schon bei Trockenheit kein "Lercherlschaß" ist), gings dann aber richtig los! Rutschige Wurzeln und Felsen, tiefer Boden, teilweise gar kein Boden sondern Hochwasser, etc. verlangten uns alles ab! War mehr Survival-Training als Biketour! Dickes Lob an Claire, die als einzige Dame den Widrigkeiten ohne "Mullen und Knullen" trotzte, es war auch für die stärksten Männer eine Herausforderung! Günther zeigte |
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ein paar "Flugeinlagen", die aber zum Glück (wie bei Günther eigentlich üblich) bis auf kleinere Abschürfungen ohne Folgen blieben. An der Jausenstation an der Aist kurz nach Pregarten wars uns für eine Mittagseinkehr noch zu früh, wie sich später herausstellte, war das aber die letzte Möglichkeit bis Steyregg! Es gibt einfach in den kleinen Ortschaften keine Wirtshäuser mehr, also gabs erst um ca. 14:30 Uhr neben dem Bahnhof Steyregg Mittagspause! Anschließend nahmen wir den letzten Teil der Strecke in Angriff, der auch noch ein paar Höhenmeter bereithielt. Von Plesching rollten wir dann gemütlich zum Lindbauer. Claire und Richi luden uns noch zu einem Abschlusstrunk auf ihren Riesenbalkon ein und alle nahmen dankend an, nur Roland hatte schon etwas Stress, er
verabschiedete sich. Wir fuhren also Richtung Pulvermühlstraße, dabei stellte sich heraus, dass Günther einen schleichenden |
| Patschen hatte. Bis zur Haustüre gings sich noch aus, das Hinterrad wurde demontiert und der Schaden am Balkon behoben. Das Navi zeigte ca. 67km und 1000hm, vom Gefühl her wars aber das Doppelte! Der Gartenschlauch am Balkon beseitigte unsere verschlammten Arme und Beine. Dann saßen wir gemütlich beisammen und stießen auf den gelungenen Tag an, der zum Glück ohne Verletzungen über die Bühne ging, obwohls jede Menge Gelegenheiten dafür gegeben hätte. Richi verschwand für eine Weile und zauberte eine gesunde Jause aus Gurken, Tomaten, Zwiebel, Wurst, verschiedene Käsesorten, Kräutern, getoastete Brotscheiben, obwohl laut Claires Aussage außer Bier nix im Kühlschrank ist! Vielen vielen Dank für den netten und gemütlichen Tourabschluss! Wir konnten uns kaum losreißen! Erst nachdem wir noch ein 2. Bierchen zu uns genommen hatten,verabschiedeten wir uns.
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Harry fuhr nach Hause, Gerhard, Günther und Erich noch zur Garage nach Alharting, wo wir unseren komplett verdreckten Bikes eine Wasserschlauch-Behandlung zukommen ließen. Anschließend traten wir den Heimweg an.
(Erich) |
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